Ratgeber · Auflösung & dpi
Mit wie viel dpi sollten Sie Fotos & Dias digitalisieren?
Die richtige Auflösung entscheidet, wie scharf und wie groß Ihre digitalisierten Erinnerungen später wirken. Wir erklären verständlich, mit wie viel dpi Sie Dias, Negative, Papierfotos und große Ausdrucke digitalisieren sollten – und was TIFF und JPG bedeuten.
- ✓ Empfohlene dpi je Medium – von Dia bis Papierfoto
- ✓ Wie viel Auflösung große Ausdrucke & Poster brauchen
- ✓ TIFF vs. JPG – welches Format wofür sinnvoll ist
✓ Profiscanner bis 6.000 dpi · Farbrestaurierung & Druckluftreinigung inklusive · Bezahlung erst nach Fertigstellung
Was bedeutet dpi – und warum ist die Auflösung so wichtig?
dpi steht für „dots per inch", also für die Anzahl der Bildpunkte, die pro Zoll (2,54 cm) aus einer Vorlage abgetastet werden. Vereinfacht gesagt: Je höher der dpi-Wert, desto feiner wird Ihr Dia oder Foto erfasst – und desto mehr Details stecken später in der digitalen Datei.
Der Clou liegt in der Größe der Vorlage: Ein Kleinbild-Dia ist nur 24 × 36 mm groß. Damit daraus ein großer, scharfer Ausdruck werden kann, muss dieses winzige Bild mit sehr hoher Auflösung gescannt werden. Ein Papierfoto in 10 × 15 cm ist dagegen um ein Vielfaches größer – hier genügen deutlich weniger dpi für dasselbe Druckergebnis. Genau deshalb gibt es keine einzelne „richtige" dpi-Zahl, sondern die passende Auflösung hängt vom Medium und vom Verwendungszweck ab.
Kleine Vorlagen (Dias, Negative) brauchen viele dpi – meist 4.000 bis 6.000 dpi. Größere Papierfotos brauchen weniger – 300 bis 1.200 dpi genügen. Wollen Sie später groß drucken, wählen Sie am oberen Ende. Die Details – und alle Preise – finden Sie weiter unten.
Empfohlene dpi je Medium
Welche Auflösung passt zu Ihrem Material? Diese Übersicht zeigt die sinnvolle dpi-Spanne – und wofür sie geeignet ist.
| Medium | Empfohlene Auflösung | Wofür geeignet |
|---|---|---|
| Dias (Kleinbild 24×36 mm) | 4.000–6.000 dpi | PC, TV & Abzüge (4.000); Drucke bis ~1 m (5.000); sehr große Drucke & Archiv (6.000). |
| Negative (Kleinbild & Rollfilm) | 1.100–4.200 dpi | Betrachten am PC (1.100); Drucke & Fotobuch (2.200); maximale Detailtiefe & Archiv (4.200). |
| Papierfotos (bis DIN A3) | 300–1.200 dpi | PC-Ansicht (300); Druck & Fotobuch (600); Archivqualität & Nachdruck (1.200). |
| Große Ausdrucke & Poster | obere Stufe wählen | Je kleiner das Original & je größer der Druck, desto höher die nötige dpi. |
Richtwerte für gängiges Material – im Zweifel beraten wir Sie gerne zur optimalen Auflösung für Ihre Vorlagen.
Mit wie viel dpi Dias & Negative digitalisieren?
Dias und Negative sind winzig – umso mehr Auflösung ist nötig, um alle Details herauszuholen. Für Dias hat sich eine Spanne von rund 4.000 bis 6.000 dpi bewährt:
- ✓ 4.000 dpi (Standard): ideal für PC, Tablet, HD-TV und Abzüge bis etwa DIN A4.
- ✓ 5.000 dpi (Premium): die Empfehlung für die meisten – Reserve für Drucke bis rund 1 m.
- ✓ 6.000 dpi (Premium Plus): maximale Detailtiefe für sehr große Drucke & Archivierung.
Negative digitalisieren wir je nach Wunsch mit 1.100, 2.200 oder 4.200 dpi. Sie gelten übrigens als die beste Bildquelle, weil ein Papierfoto nur eine Kopie des Negativs ist – mehr dazu in unserem Ratgeber Dia, Negativ oder Papierfoto?
Inklusive Farbrestaurierung und kostenloser Druckluftreinigung – Bezahlung erst nach Fertigstellung.
Nur 24 × 36 mm groß – deshalb brauchen Dias beim Digitalisieren besonders viele dpi.
Papierfotos & große Ausdrucke
Weil Papierabzüge deutlich größer sind als Dias, reicht hier eine niedrigere Auflösung für dasselbe Ergebnis.
Optimal für die Betrachtung am PC, Tablet und Smartphone sowie zum Teilen mit der Familie.
Die richtige Wahl, wenn Sie Ihre Fotos später drucken oder ins Fotobuch übernehmen möchten.
Maximale Detailtiefe in Archivqualität – für große Nachdrucke und langfristige Sicherung.
Faustregel für große Ausdrucke: Je größer der geplante Druck und je kleiner das Original, desto höher muss die Scan-Auflösung sein. Für Poster gilt darum: bei Dias eher 5.000–6.000 dpi, bei Papierfotos 600–1.200 dpi wählen. So bleibt Ihr Bild auch aus der Nähe scharf. Fotos digitalisieren wir ab 0,24 € pro Bild.
TIFF oder JPG – welches Dateiformat wofür?
Die Auflösung bestimmt die Detailmenge, das Dateiformat bestimmt, wie das Bild gespeichert wird. Beides zusammen ergibt das perfekte Ergebnis.
JPG – der Alltags-Standard
- ✓ Kleine, handliche Dateien – ideal zum Betrachten & Teilen
- ✓ Von jedem Gerät & Programm problemlos zu öffnen
- ✓ Für normale Ausdrucke & Fotobücher völlig ausreichend
- – Komprimiert – bei starker Bearbeitung geringe Verluste
TIFF – die Archivqualität
- ✓ Unkomprimiert & verlustfrei gespeichert
- ✓ Erste Wahl für langfristige Archivierung
- ✓ Beste Basis für aufwendige Bildbearbeitung
- – Deutlich größere Dateien als JPG
Standardmäßig liefern wir hochauflösendes JPG – auf Wunsch zusätzlich unkomprimiertes TIFF für die Archivierung (optional +0,06 € pro Bild). So haben Sie für jeden Zweck die passende Datei.
Am besten fachgerecht in hoher Auflösung digitalisieren lassen
Die richtige dpi-Zahl ist nur die halbe Miete. Genauso wichtig sind ein hochwertiger Profiscanner, der die Auflösung wirklich sauber liefert, und eine sorgfältige Nachbearbeitung, die verblasste Farben zurückholt und Staub entfernt. Sehr hohe dpi allein bringen nichts, wenn die Technik dahinter nicht stimmt.
Deshalb unser Rat: Geben Sie Ihre Dias, Negative und Fotos in fachkundige Hände. Wir scannen mit Profiscannern bis 6.000 dpi, führen Farbrestaurierung und kostenlose Druckluftreinigung durch und liefern zwei Dateien je Bild – Original und aufbereitete Version. Um die richtige Auflösung müssen Sie sich nicht kümmern.
- ✓ Profiscanner & passende Auflösung für jedes Medium
- ✓ Farbrestaurierung & Druckluftreinigung inklusive
- ✓ JPG standard, TIFF optional · Lieferung auf USB, DVD oder als Download
- ✓ 100 % im eigenen Haus in Deutschland · Bezahlung erst nach Fertigstellung
Noch unsicher, welche Auflösung passt? Mit unserem kostenlosen Probescan sehen Sie das Ergebnis vorab – oder Sie starten direkt Ihre Bestellung.

Häufige Fragen zur dpi-Auflösung
Was bedeutet dpi beim Digitalisieren?
dpi (dots per inch) gibt die Auflösung an, mit der eine Vorlage abgetastet wird – also wie viele Bildpunkte pro Zoll erfasst werden. Je höher der dpi-Wert, desto mehr Details werden aufgenommen und desto größer lässt sich das Bild später ohne Qualitätsverlust ausdrucken. Bei kleinen Vorlagen wie Dias und Negativen sind hohe dpi-Werte nötig, bei größeren Papierfotos genügen deutlich weniger.
Mit wie viel dpi sollte man Dias digitalisieren?
Für Dias empfehlen sich rund 4.000 bis 5.000 dpi. 4.000 dpi (Standard) reichen für PC, Tablet und HD-TV sowie Abzüge bis etwa DIN A4. 5.000 dpi (Premium) sind die Empfehlung für die meisten und liefern genug Reserve für Drucke bis rund 1 m. 6.000 dpi (Premium Plus) holen die maximale Detailtiefe aus dem Original für sehr große Drucke und die Archivierung. Bei MEDIADIG scannen wir Dias ab 0,22 € pro Dia. Mehr zum Dias digitalisieren.
Mit wie viel dpi sollte man Papierfotos digitalisieren?
Papierfotos sind deutlich größer als Dias, deshalb genügen niedrigere dpi-Werte: 300 dpi (Standard) reichen für die Betrachtung am PC, 600 dpi (Premium) sind die Empfehlung, wenn Sie die Bilder drucken oder ins Fotobuch übernehmen möchten, und 1.200 dpi (Premium Plus) bieten maximale Detailtiefe für die Archivierung. Fotos digitalisieren wir bei MEDIADIG ab 0,24 € pro Bild.
Welche Auflösung brauche ich für große Ausdrucke oder Poster?
Für große Ausdrucke gilt: je kleiner das Original und je größer der geplante Druck, desto höher muss die Scan-Auflösung sein. Für Poster oder Drucke bis rund einen Meter empfehlen wir bei Dias 5.000 bis 6.000 dpi und bei Papierfotos 600 bis 1.200 dpi. So bleibt am Ende genug Bildinformation, damit der Ausdruck auch aus der Nähe scharf wirkt.
Was ist der Unterschied zwischen TIFF und JPG?
JPG ist ein komprimiertes Dateiformat: Die Dateien sind klein, praktisch für Betrachten, Teilen und normale Ausdrucke – bei sehr guter, hochauflösender Qualität ist der Unterschied kaum sichtbar. TIFF speichert das Bild unkomprimiert und damit verlustfrei, ist dafür deutlich größer und ideal für die langfristige Archivierung und aufwendige Bildbearbeitung. Standardmäßig liefern wir hochauflösendes JPG, auf Wunsch zusätzlich TIFF.
Bringen sehr hohe dpi-Werte immer mehr Qualität?
Nicht unbegrenzt. Jede Vorlage enthält nur eine bestimmte Menge an echter Bildinformation. Ab einem gewissen Punkt vergrößern noch höhere dpi zwar die Datei, holen aber kaum noch sichtbare Details heraus. Entscheidend sind daher nicht nur die dpi, sondern auch ein hochwertiger Profiscanner und eine saubere Nachbearbeitung – genau darauf kommt es beim fachgerechten Digitalisieren an.
Sollte ich lieber selbst scannen oder digitalisieren lassen?
Für gleichmäßig hohe Auflösung, natürliche Farben und saubere Ergebnisse ist ein Fachbetrieb die sichere Wahl. Wir scannen mit Profiscannern in bis zu 6.000 dpi, führen Farbrestaurierung und Druckluftreinigung durch und liefern zwei Dateien je Bild – Original und aufbereitete Version. So müssen Sie sich weder um Technik noch um die richtige dpi-Einstellung kümmern und zahlen erst nach Fertigstellung.
Auf welchem Medium und in welchem Format erhalte ich meine Dateien?
Sie erhalten Ihre digitalisierten Dias, Negative und Fotos auf USB-Stick, DVD oder als Download – auf Wunsch auch auf Ihrem eigenen Speichermedium. Standardmäßig als hochauflösendes JPG, optional zusätzlich unkomprimiert als TIFF für die Archivierung.
In der richtigen Auflösung – fürs Leben gesichert
Überlassen Sie die dpi-Einstellung den Profis. Wir digitalisieren Ihre Dias, Negative und Fotos in der passenden Auflösung – mit Farbrestaurierung, Druckluftreinigung und wahlweise als TIFF.
Jetzt digitalisieren lassen →Unverbindlich · faire Abrechnung · Bezahlung erst nach Fertigstellung
★★★★★ 4,85/5 · 4.000+ Bewertungen · TÜV ISO 9001 · 100 % in Deutschland
